Mit 13 Punkten Vorsprung auf den Strich ging der SC Thunerstern in die Partie gegen den momentanen Leader aus Biasca. Dementsprechend starteten die Sterne ohne Druck. «Wir spielen unser Spiel und sehen nach 50 Minuten auf die Anzeige» meinte Trainer Stefan Schürch vor dem Spiel.
Die Spieler setzen die Anweisungen des Trainers gut um und zwangen den Biascanesi ihr Spiel auf.
Das Skore eröffnete Kapitän R. Rettenmund in der fünften Minute, doch bereits nach 60 Sekunden glichen die Gäste wieder aus. In der Folge spielten sich die Thuner einige Chancen heraus, jedoch wurden die Bemühungen erst in der 15. Minuten belohnt, als Neuzugang Pereira seine Klasse aufblitzen lies und sein erstes Tor in den neuen Farben erzielte. Doch auch diese Führung hielt nicht lange, den Orlandi konnte zum Penalty antreten und verwandelte ihn souverän.
Thun ging trotzdem mit einer Führung in die Pause, da R. Rettenmund kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit den Ball ins hohe Eck hämmerte.
Nach Pause war es dann sein Bruder G. Rettenmund, welcher die Führung auf 4:2 erhöhte.
Nun wurde es plötzlich hektisch. Zuerst konnten die Thuner zu einem direkten Freistoss antreten, welcher aber vom Torhüter pariert wurde. Kurz darauf musste Scanavin auf der Strafbank platznehmen und Thun hatte erneut die Chance mittels direktem Freistoss zu erhöhen, doch auch dieser wurde vom Torhüter Tatti pariert. Im folgenden Überzahlspiel klappte es dann endlich mit dem 5:2. R. Rettenmund wurde freigespielt und versenkte den Ball in der nahen Ecke.
Eine Minute später wurde Biasca ein Penalty zugesprochen, welcher Orlandi erneut souverän versenkte. Wieder eine Zeigerumdrehung später entwischte Rui seinem Verteidiger und erzielte das 6:3. Zwar konnte Orlandi erneut mittels Standartsituation verkürzen, doch die Thuner spielten die Schlussminuten souverän herunter, ohne je in Bedrängnis zu geraten. Die Sterne konnten ihrerseits noch auf 8:4 erhöhen. Trainer Schürch meinte nach der Partie: «Heute haben unsere Spieler sehr vieles umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Wir haben defensiv extrem wenig zugelassen und nur ein Tor aus dem Spiel heraus erhalten. Darauf wollen wir in den nächsten Spielen aufbauen und die Qualifikation erfolgreich abschliessen.
Die nächste Partie findet am 3. Februar zuhause gegen den RHC Uri statt. Mit den Tabellennachbar haben die Thunernoch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gingen sie in Uri Sang und Klanglos mit 9:3 unter.
Thun: Panagopoulos; N. Tommasi; G. Rettenmund(2); F. Tommasi(1); Gomes; Rui(1); R. Rettenmund(4); Fankhauser; Gempeler; Pereira(1)
Biasca: Tatti; Figureido; Ré; Giger(1); Orlandi(3); G. Boll; C. Boll; Rodoni; Bergamelli; Scanavin
Bemerkungen: Thun 1x 2min
Biasca 1x 2min