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Durchzogene Woche für den SC Thunerstern

In der Woche vor den Ferien standen gleich drei wichtige Partien für die Thuner auf dem Programm.
Zunächst erwartete man den RSC Uttigen zuhause. Die Gäste standen ab der ersten Minute hinten rein und begnügten sich fast ausschliesslich mit Defensive Arbeit. Doch ihr Plan ging auf und die Thuner brachten bis zur Pause kein Tor zustande. Uttigen seinerseits nutze eine Halbchance eiskalt zur 0:1 Führung. Nach der Pause ein ähnliches Bild und so stand es am Ende 2:3 für die Gäste.

Am Mittwoch waren die Thuner dann zu Gast beim Aufsteiger in Wimmis. Die Gäste begannen druckvoll, doch es dauerte 15 Minuten bis das erste Tor fiel. In der Folge waren die Thuner für einmal effizient und nutzen ihre Torchancen eiskalt aus. Zur Pause stand es verdient 1:5 für die Sterne.
Nach der Pause ähnliche Probleme, wie schon die ganze Saison: Zahlreiche, teils hochkarätige Chancen wurden liegen gelassen und so endete das Spiel mit 2:6.

Am Samstag stand dann das Auswärtsspiel in Dornbirn an. Die Thuner wollten den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen und sich die nächsten drei Punkte sichern. Zu Beginn neutralisierten sich beide Mannschaften gegenseitig. In der siebten Minute erzielte Hagspiel das 1:0. In der Folge liessen die Thuner etliche Chancen zum Ausgleich aus. Das Heimteam hingegen war eiskalt und erhöhte in der 15. Minute mittels Doppelpack auf 3:0

Nach der Pause waren die Thuner am Drücker. In der 32. Minute holte das Heimteam zwei Strafen. Die darauf folgenden direkten Freistösse nutzten die Thuner zum 2:3.
(2x G. Rettenmund)
Die Aufholjagd wurde aber arg gebremst, denn nur gerade zwölf Sekunden nach dem Anschlusstreffer erhielt das Heimteam einen Penalty zugesprochen, welcher Spielertrainer Garcia zum 4:2 nutzte.
In der 40. Minute konnte Kapitän R. Rettenmund den erneuten Anschlusstreffer erzielen, doch wiederum konnte das Heimteam reagieren und kurzdarauf die zwei-Tore-Führung wieder herstellen.
Fünf Minuten vor Schluss erzielte R. Rettenmund nochmals den Anschlusstreffer und in der Folge warfen die Thuner alles nach vorne, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. 18 Sekunden vor Schluss fiel dann noch das 6:4 ins leere Tor.

Trainer Bruno Lehmann meint dazu: «Natürlich haben wir uns von dieser intensiven Woche mehr erhofft. Wir haben unsere Defensive verbessern können und uns erneut zahlreiche Chancen herausgearbeitet. Grundsätzlich sind wir auf dem richtigen Weg. Die beiden Niederlagen waren sehr knapp und beide Male hatten wir einige Metalltreffer zu verzeichnen. Ich bin froh, dass nun die Pause kommt und wir die Köpfe leeren können. Wir müssen weiter hart an uns arbeiten und vielleicht entscheidet sich ja Fortuna im neuen Jahr mal für uns. Wenn jemand Ihre Handy-Nr. kennt – bitte melden.»